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Title: Der Bockerer
Inventory #: 33
Genre: Satire
Country: A
Year: 1981
Director:
Actors:
Music:
Language: German
Format: VHS/NTSC
Duration: 106 min
Summary: Teil 1: Der Bockerer Teil 2: √Ėsterreich ist frei -Teil 1- Karl Merkatz spielt ihn, diesen Bockerer, der widerborstig seinen eigenen "unverbesserlichen" und "eigensinnigen" Weg durch die NS-Jahre √Ėsterreichs geht und sich auch nicht davon irritieren l√§√üt, da√ü sein Weib als Hitler-Fan und sein Sohn als SA-Mann das Heim-ins-Reich-Holen der "Ostmark" feiern. Der Bockerer ist nicht gerade ein engagierter Widerstandsk√§mpfer, aber es gelingt ihm, sich einen Freibrief (man k√∂nnte auch sagen: Jagdschein) zu verschaffen und sich relativ unbehelligt durch die mi√ülichen Umst√§nde zu lavieren. Da√ü er die Hand partout nicht zum Hitler-Gru√ü erheben kann, best√§tigt ihm ein √§rztliches Attest, da√ü er beim Auf- und Einrollen der Hakenkreuzfahne Probleme hat, ist sicher nur seiner irreparablen Trotteligkeit zuzuschreiben und da√ü das Hitlerbild keinen Platz in der Auslage seiner Metzgerei bekommt, liegt daran, da√ü da schon ein Schweinskopf Werbung macht. Der Antel-Version dieses Stoffes geht nicht der drastische Witz der herrlich wienerischen Schm√§h-Dialoge ab, und auch die Situationen treffen gnadenlos ins Schwarze, wenn sich etwa Vater und Sohn pl√∂tzlich mit der Waffe in der Hand als Feinde gegen√ľber stehen oder die feinen Wiener Kreise den Proleten Hitler zu sch√§tzen wissen, da er mit dem "Gesindel" in den Arbeitslagern aufr√§umt. -Teil 2- Im besetzten Wien der Nachkriegsjahre ist es abermals Karl Merkatz, alias Karl Bockerer, der auf charmant-trotzige Weise den herrschenden M√§chten Paroli bietet. Diesmal richtet sich seine Verbissenheit gegen die russischen Besatzer, deren unmenschliche H√§rte das Gl√ľck zweier sich Liebender gef√§hrdet. Elena und Gustl, gespielt von Sascha Wussow und Caroline Vasicek, f√ľhrt zwar das Schicksal zusammen, doch erst Karl Bockerer f√ľhrt beide mit Geschick und List aus der Gefahrenzone. Denn der russischen Dolmetscherin droht die Sippenhaftung und die Deportation nach Russland. Einzig und allein eine Heirat mit einem √Ėsterreicher und die Flucht in die amerikanische Besatzungszone k√∂nnen sie noch retten. Der Bockerer II zeigt die triste Lage √Ėsterreichs nach dem Krieg auf, in der sich die Befreiten noch lange nicht frei f√ľhlen konnten. Durch Bockerers selbstlosen Einsatz kommt das Liebesabenteuer aber doch noch zu einem gl√ľcklichen Happy-End, und die Freunde k√∂nnen sich wieder beruhigt dem Tarockieren widmen. Dem Zuseher bleibt am Ende noch der Ausblick auf das freie √Ėsterreich und nat√ľrlich die Kapitulation vor dem sprichw√∂rtlich befreiendem Humor Karl Bockerer.

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