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Title: Im Rausch der Tiefe - Extended Version
Inventory #: 30
Genre: Romance
Country: F
Year: 1987
Director: Luc Besson
Actors: Rosanna Arquette, Jean-Marc Barr
Music: Eric Serra
Language: German
Format: VHS/PAL. VHS/NTSC
Duration: 162 min
Summary: In Europa ein Hit, floppte der Film jedoch in den USA, wo er √ľberarbeitet, mit neuer Musik und einem anderen Ende versehen wurde. Dennoch ist aus Luc Bessons Im Rausch der Tiefe wegen der fantastisch fotografierten Bilder (an Land und unter Wasser) und dem tr√§umerischen Ambiente ein Kultklassiker geworden. Jean Marc Barr spielt Jacques, einen niedlichen, sensiblen und sehr ruhigen Taucher, den ein einzigartiges tiefes Verst√§ndnis mit dem Meer verbindet. Er besitzt die erstaunliche F√§higkeit, bei sehr tiefen Tauchg√§ngen seinen Herzschlag und seinen Kreislauf herab zu setzen -- ein Ph√§nomen, das bisher nur bei Walen und Delfinen beobachtet wurde, wie ein Wissenschaftler bemerkt. Die New Yorker Versicherungssachverst√§ndige Joanna (Rosanna Arquette, aufregend und liebenswert sexy wie nie) schmilzt dahin, nachdem sie sich in Jacques unschuldige, blaue Augen verliebt hat und folgt ihm nach Italien. Dort setzt Jacques einen Tauchwettkampf fort, den er seit der Kindheit mit seinem Rivalen Enzo f√ľhrt (Jean Reno, der eine ebenso komische wie anr√ľhrende Performance zeigt). Bessons erste Produktion in englischer Sprache sieht eher nach Europa als nach Hollywood aus und leidet im Original etwas unter mangelndem Sprachgef√ľhl. Stellenweise wirkt der Film eher wie eine IMAX-Unterwasserdokumentation und nicht wie das Drama √ľber zwei Taucher, das er ist. Aber die √ľppigen, sch√∂nen Bilder geben der Jacques-Geschichte eine m√§rchenhafte Dimension, lassen ihn wie eine m√§nnliche Meerjungfrau anmuten. Mehr Delfin als Mann ist er derma√üen zwischen irdischer Liebe und seinem maritimen Paradies hin und her gerissen, dass ihn der Ruf des Meeres bis in seine Tr√§ume verfolgt (in einer Sequenz von gr√∂√üerer Eloquenz als jeder Monolog). Besson hat seinen Director's Cut 50 Minuten l√§nger gestaltet als die Kinoversion. Es wird wenig Handlung hinzugef√ľgt, doch der Fluss und die nachdenkliche Gangart der Erz√§hlung kommen dadurch beinahe zum Stillstand. Und Eric Serras wieder verwendete Sythesizer-Scores klingen nach 80er Pop, der manchmal an Disco-Kitsch grenzt. Am wichtigsten jedoch ist, dass diese Version den Original-Schluss beinhaltet, der das M√§rchen wieder aufgreift, das Joanna in einer fr√ľheren Szene erz√§hlt wird, so dass der Geschichte die Doppeldeutigkeit des Endes erhalten bleibt.

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